Wer die Wahl hat, hat die Qual

 

Wer ein Instrument lernen will und sich für Gitarre entscheidet, muss zunächst noch weiter differenzieren, welche es denn genau sein soll. Gitarre ist nicht gleich Gitarre und so folgt die Qual der Wahl. Welche Gitarre ist wohl die Beste, welche hat den schönsten Klang, wie schwer sind sie jeweils zu spielen und welche Gitarre eignet sich für welchen Musikstil? Die Fragen sind unendlich.
Zunächst wird zwischen akustischer und elektrischer Gitarre (E-Gitarre) differenziert, die sich bereits in ihrer Konstruktionsweise unterscheiden. Vielen Anfängern wird der Einstieg mit Akustikgitarren empfohlen, die sich nochmals in Western- und Konzertgitarre unterteilen lassen. Der wesentliche Unterschied zwischen beiden besteht in den Saiten. Während Westerngitarre Stahlsaiten besitzen und dadurch lauter und durchsetzungsfähiger wirken, verfügen Konzertgitarre über Nylonsaiten, die praktischer für den Fingeranschlag sind. Während Westerngitarren überwiegend für Blues, Jazz, Rock & Pop zum Einsatz kommen, werden Konzertgitarren mit ihrem breiteren Griffbrett vor allem bei klassischer Musik, Volksmusik und lateinamerikanischer bzw. spanischer Musik eingesetzt. Grundsätzlich von diesen beiden Gitarrenarten zu unterscheiden ist die E-Gitarre, die für die elektrische Tonabnahme entwickelt wurde. Während die akustische Gitarre über einen Klangkörper zur Verstärkung der Schwingungen verfügen, benötigen E-Gitarren hierfür einen Verstärker als zusätzliches Gerät.